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Artists // CJ Stone
„Musik fühlen und erleben“, das ist das Motto von Andreas Litterscheid, den meisten jedoch besser bekannt unter Pseudonym „CJ STONE“.
Schon als junger Teenager, mit zwölf Jahren nämlich, ebnete er sich selbst den Weg ins große und damals noch ferne Musik-Business. Da als Schüler das Geld für Schallplatten immer knapp war, er aber die meisten Tracks auf Kassette besaß, mixte er diese mit Hilfe von 2 Tapedecks und einem Mischpult zu einem Track zusammen, und beschallte damit die Partys seiner Freunde und Bekannten. Nach kurzer Zeit wurde Andreas von seinen Freunden nur noch „CJ“ (Kassetten-Jockey) genannt, welches Anfang der 90er ein Bestandteil seines Künstlernamen wurde. Als der gebürtige Kölner seine Karriere als Discjockey dann in Clubs wie dem Neuschwanstein oder dem Westside (heute besser bekannt als Tarm Center West) in Köln begann und ihm ein richtiger Künstlername fehlte, entschied er sich kurzerhand für „CJ STONE“
Seine Fähigkeiten hinter den Turntables begeisterten nicht nur die Clubber, sondern ließen auch die Kollegen aufhorchen. So kam es, dass Caba Kroll von dem BASS BUMPERS, Wind von CJ Stones Talent bekam und ihn kurzerhand für DJ Gigs im Tarm Center / Bochum buchte. Das Tarm Center wurde von nun an für die nächsten vier Jahre CJ Stones neue Homebase.
Neben seiner Tätigkeit als DJ, galt CJ´s Interesse auch mehr und mehr dem Produzieren, hatte er doch beim Auflegen genügend Ideen und Erfahrungen gesammelt, wie ein guter Dance Track zu klingen hat. Caba Kroll stand ihm auch weiterhin zur Seite und verschaffte ihm die Möglichkeit, im Bass Bumpers Studio zu arbeiten. Immer mit dabei: Der andere Kopf der BASS BUMPERS, Henning Reith. (Henning zeigte sich neben DJ Sammy, für die ersten Hits der Popgruppe LOONA verantwortlich)
Der Ruhm ließ nicht lange auf sich warten. Mit Hilfe des Teams Kroll/Reith startete Stone in Sachen Produzieren voll durch. Es entstanden Hit Singles wie N-Trance “Forever” (welcher von CJ Co-produziert wurde und es bis auf Platz 7 der Englischen Verkaufscharts brachte), Miss Peppermints “Let Me Hear The DJ” / “Welcome To Tomorrow” (beide Top 10 in den Dance-Charts) oder Caba Krolls “Pleasure E.P.”´& „In Your Face“. Selbst sämtliche Singles des Kontor Residents Markus Gardeweg (“I Can’t Take It”, “This Groove” und “Push” u.a.) wären ohne CJs Studio-Fähigkeiten nicht entstanden.
Nach so vielen Aktivitäten für Dritte war es an der Zeit, auch einmal an die eigene Karriere zu denken. Es wurde Zeit für die erste CJ Stone Single.
CJ wollte seinen Produktionen einen ganz eigenen Stil verleihen, einen Stil, der sich gekonnt von den anderen Tracks abheben sollte. Er fing an, reale Instrumente mit elektronischen Beats zu verknüpfen und verfeinerte das Ganze mit rollenden Bassläufen und markanten Synthie-Lines. Es dauerte nicht lange und seine erste Singles “Infinity / Shining Star / Into The Sea” u.a. waren im Kasten. Wie sich herausstellte, ein kleiner Meilenstein in der Geschichte der Dance Music. Ohne Umwege schoss “Infinity” auf die vordersten Plätze der europäischen Dance- und Verkaufs-Charts. Doch nicht nur in Europa, sondern auch im fernen Amerika sorgte der Track für Aufsehen.
Stones Arbeit wurde schließlich belohnt. Bookings auf dem gesamten Erdball folgten und multiplizierten CJs Bekanntheitsgrad um ein Vielfaches. Auch über Mangel an Remix-Aufträgen konnte er sich nicht beschweren. Künstler wie Ultrabeat, deren Titel „Pretty Green Eyes“ 3 Monate in den Top 40 (höchste Position #2) der Englischen Verkaufscharts platziert waren und mehr als 200.000 Singles verkauft haben; Snap mit ihrem Top 10 Erfolg in Deutschland „Rhythm is a dancer 2003“; Culture Beat mit dem Titel „Mr. Vain Recall“, welcher sich direkt in die Top 10 der Deutschen Verkaufscharts katapultierte; das belgische Erfolgsprojekt Silver, die es mit ihrem Titel „Turn the Tide“ ebenfalls in die Top 10 der Deutsche Charts schafften; Tiesto, Quicksilver, Brooklyn Bounce, Devine Inspiration, Ace of Base, Ian van Dahl, sind hierbei nur einige, die ihre Titel von CJ Stone remixen ließen!
So ganz nebenbei schoss CJ auch noch mit seinem Side Projekten wie Bad Habit Boys “Weekend” & “Rock Ya” in die Top 10 der wichtigsten Dance Charts und produzierte Hit Singles wie Voodoo & Seranos “Blood Is Pumpin” (Platz #17 UK), oder DJ Sammys “You’re My Angel/Golden Child/Life Is Just A Game u.a.”.
Das der Titel „Cold Blood“, welchen CJ für Voodoo & Serano produziert hatte, kurzerhand als Soundtrack des Kultfilms Blade II verwendet wurde, sollte hierbei auch nicht unerwähnt bleiben.
Neben der vielen Arbeit an Produktionen, Remixen und als DJ, steht die neue CJ Stone Single „Don´t Look Back“ nun schon bereits in England in den Top 10 der Dance Charts. Soll man den Prognosen der Plattenfirmen glauben, so ist „Don´t Look Back“ auf dem besten Weg ein absoluter Hit zu werden!
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